| Die Herbstsaison - ein Auf wie Ab |
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| Geschrieben von: Administrator |
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Die Adventzeit hat begonnen, besinnlich sollte man nun auf vergangenes zurückblicken. Ohne Wehmut, aber doch mit kritischer Stimme. So darf auch unsere Herbstsaison betrachtet werden. Schwach gestartet, fulminant eine Siegesserie hingelegt, als abermals schwach gelandet. Wimpassing hat nun 25 Punkte, liegt nur an siebenter Stelle, aber es war vieles gut, manches gehört eben verbessert. Ein Rückblick auf die Herbstsaison ... Start durchwachsenVorweg, Wimpassing musste im Sommer einen Aderlass hinnehmen. Neben den Abgängen von Kapitän Buchner, verließ mit ihm auch Klier wie Erdem den Verein Richtung Steinbrunn. Zu dem wurde Coach Sekulovic wie Torhüter Windholz von Lustlosigkeit geplagt und verkündeten ihr künstlerisches Ende. Trotz der Zugänge von Spielmacher Palo, Angreifer Luckenberger wie Handschuhträger Fiala wurde Wimpassing dennoch ein hartes Jahr prophezeit. Mit Coach Dilber konnte wenigstens ein Mann aus der Umgebung für die Trainingseinheiten gewonnen werden, der den jungen Weg von Sekulovic anstandslos fortzusetzen wußte. Die Herbstsaison startete für uns sehr durchwachsen, denn gleich beim ersten Antreten mussten eingeplante Punkte liegen gelassen werden. Bei der neuformierten Mannschaft aus Eisenstadt konnte in Müllendorf zwar ein deutliches Chancenplus herausgearbeitet werden, in der Schlussminute fing man sich aber noch den Treffer zum Endstand von 1:1 ein. Auch beim ersten Heimspiel gegen starke Oggauer wurde eine Berg- wie Talfahrt der Emotionen erlebt. In einer durchwachsenen Begegnung ging man durch Hotovy in Front, sah sich aber plötzlich mit einem 1:3 Rückstand konfrontiert. Dank der Einwechslung von Luckenberger konnte aber das Schlimmste abgewandt werden und schlußendlich durfte man über einen 5:3 Sieg jubeln. Bereits die nächste Hürde Neufeld stellte aber wieder einen Rückschlag für die neuformierte Dilber-Elf da. Obwohl man das Spiel eigentlich dominierte, wurde Wimpassing von Schiri Kristaloczy klar benachteiligt. Zuerst verwieß er den heimischen Torhüter trotz einer klaren Notbremse nicht vom Feld und verweigerte unseren Mannen noch einen klaren Elfmeter. So verlor man mit 3:2, wußte aber, dass man heute vom 12. Mann um Punkte gebracht wurde. 4 Runden, 4 PunkteAls auch das nächste Heimspiel gegen St. Andrä mit 1:2 verloren ging, dachten viele wohl an eine Talfahrt des SVW. Wimpassing startet Erfolgslauf, 7 Siege in FolgeDoch meistens kommt es - zum Glück - anders als man denkt. Denn nun startete Wimpassing einen wahrhaftigen Erfolgslauf. Denn ab nun wurde Donnerskirchen (4:2, A), Andau (3:1, H), Nickelsdorf (1:0, A), Stotzing (3:1, H), Rust (4:0, A), Zagersdorf (2:1, H) wie Zillingtal (2:1, A) abgefertigt. Während die Leistung gegen die Titelfavoriten Andau wie Nickelsdorf, als auch das Auftreten gegen Stotzing wie auch in Rust Lust auf mehr machte, mußte man doch am Ende einige Makel anmerken. Denn bereits gegen Zagersdorf als auch in Zillingtal war ein Abwärtstrend zu erkennen. Dies lag sicher einerseits an den Langzeitausfällen von Weber wie Luckenberger, als auch an der nun immer marginaleren Trainingsbeteiligung. Oben angelangt, fiel man tiefHatte man sich mit diesen 7 Siegen in Folge am dritten Tabellenplatz festgesetzt und hatte bereits Lust auf mehr, kam danach der tiefe Fall. Denn die letzten 3 Spiele wurde allesamt verloren. Sowohl gegen Jois (0:3,H) als auch gegen Neudorf (1:4,H) war man meilenweit von einem 3-Punkter entfernt. Einzig in Schützen haderte man sowohl mit der Chancenauswertung, als auch mit dem Unparteiischen, der 2 Elfmeter nicht zu geben wußte. Fazit - Wimpassing besser als es die Tabelle darstelltNun residiert man am undankbaren 7. Tabellenrang und weiß nicht so recht, wie man damit umzugehen hat. Während die Kritiker nun aus den Löchern kriechen und es sowieso schon immer gewußt haben, dass diese Mannschaft vorne nicht mitspielen kann, werden die hartgesottenen Anhänger einwerfen, dass man "nur" 7 Punkte vom zweiten Platz entfernt ist und man im Winter die Weichen neu stellen kann. Dieser Winter wird also zur wahren Herausforderung für Coach Dilber und die sportliche Leitung. Nun muss man den Spreu vom Weizen trennen, den Kader auf breitere Beine stellen und die Stützen bei der Stange halten. Wimpassing ist auf jeden Fall nicht unttätig, auf keinen Fall wird Trübsal geblasen. Hatte man mit 30 Punkten gerechnet, fehlen schlußendlich 5 zur Vollendung der Rechnung, wobei diese mit den Spielen gegen Eisenstadt als auch Schützen schnell ausfinfig gemacht werden. In Wimpassing ist keineswegs Ernüchterung eingekehrt, viel mehr schmiedet man bereits voller Tatendrang an der neuen Saison. Ein Top-Stürmer steht bereits ante portas, ein Trainingslager - zusammen mit dem Nachwuchs - wurde bereits in der zweiten Feberwoche organsiert, als auch derzeit noch immer einmal in der Woche weiter trainiert. Auch beim baulichen Umfeld stehen positive Veränderungen an. Wimpassing lebt und ist keineswegs in Depression verfallen. Diese Mannschaft hat eben Zeit gebraucht zu reifen und man muss ihr auch Rückschläge zugestehen. Natürlich muss man auch durch Täler gehen, aber wer nicht verlieren kann, verdient es ebenso nicht zu gewinnen. Wir haben zusammen gewonnen, zusammen verloren und jetzt liegt es an uns, das Schiff im Frühjahr in bessere Gewässer zu steuern. Denn nur die Sache ist verloren, die man aufgibt ... ( 4 Votes )
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